Alle Beiträge von Waldemar Paulsen

Hier mein PODCAST bei WDR 5, aufgenommen im NDR- Studio Hamburg

Meine Bücher mit Widmung und Signatur- wer möchte nochmal, wer hat noch nicht?

Ich habe gerade einen Posten neuer Exemplare meiner Bücher erhalten, die jetzt auf neue Interessenten warten.

Sie können auch bei mir, dann mit Widmung und Signatur, erworben werden.

Die eBook- Version gibt es lediglich im Internet zu haben.

Je nachdem wie zahlreich jetzt die Nachfrage wird, werde ich entscheiden, ob ich einen nächsten Krimi der Siebziger schreiben werde. Die Handlung, angelehnt an einen realen Kriminalfall aus dem Jahr 1973, ist vorhanden.

In absehbarer Zeit werden meine Interessenten mit einem filmischen Werk überrascht werden.

Wer eines oder mehrere Bücher für sich oder als kleines Präsent für liebe Freunde oder Verwandte möchte, möge sich an mich wenden. Meine eMail-Adresse ist in diesem Impressum zu finden.

PS.: Man kann natürlich die Bücher auch im gebrauchten Zustand im Netz erwerben, dann spart man u.U. zwei bis drei Euro, hat dann aber die Chance, dass der Vorbesitzer damit evtl. bereits auf dem Klo saß.

Es ist des Autors und des Verlages Tod, wenn dasselbe Buch durch zehn Hände gereicht wird.

 

 

 

Mein Interview auf WDR5-selbst erlebt- über das alte St. Pauli

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-erlebte-geschichten/audio-waldemar-paulsen-hauptkommissar-100.html

 

 

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-erlebte-geschichten/index.htmlHier die Vorankündigung:

Am 05.04.2020, 18:04 Uhr, erstmalig als Podcast auf WDR5.

Ich berichte meine Erlebnisse in St. Pauli, als noch Lust und Laster dominierten.

https://www.podcast.de/episode/443844430/Waldemar+Paulsen%2C+Hauptkommissar/?fbclid=IwAR0JAT-KKWMPwMaURto9a3bewIScUM_etbuGQCIYE3FI6x34Qm5AdGrS-84

Heute feiere ich meinen 39. Geburtstag

Am Samstag, 13.12.1980, um 18:15 Uhr, wollten mein Partner, der das Idiom „der Schnelle“  im Milieu erhalten hatte und ich mit dem Idiom „Rotfuchs“ versehen, am Hamburger Berg in St. Pauli, im „Bermuda-Dreieck“ in der üblen Schankwirtschaft D-Zug2, den uns bis dato nicht bekannten Berufsverbrecher Egon Suhr überprüfen. Die Schankwirtschaft befand sich neben dem berüchtigten „Elbschloss-Keller“ und vis a vis von dem „Goldenen Handschuh“, wo der mir bekannnte Serienmörder Fritz Honka sein Unwesen getrieben hatte

Der Zeitpunkt war exakt auf den Tag genau sechsJahre nach dem tragischen Vorfall (13.12.1974) am Hans-Albers-Platz in der Friedrichstraße , wo in der Hotelbar des „King George“ unser Kollege aus dem Innendienst, Peter Koch, bei einem Raufhandel mit zwei Zuhältern ums Leben kam. Koch war verheiratet und hatte eine tolle Frau und zwei niedliche, kleine Kinder. Ich sah ihn im Hafenkrankenhaus auf der Trage liegen, als der diensthabende Arzt den Beatmungstubus abnahm und mir mitteilte, dass das Zungenbein gebrochen war. Die beiden Zuhälter gingen später mit einem Freispruch aus dem Gerichtssaal.

Am 13.12.1980, um 18: 15 Uhr, suchten wir den D-Zug2″ auf. Wir arbeiteten uns in der vollbesetzten Schankwirtschaft durch die Rauchschwaden in die Mitte des Raumes, wo der uns bis dato nicht bekannte Berufsverbrecher Egon Suhr stand, den wir überprüfen wollten, weil er einer gesuchten Person ähnelte. Er zog sofort eine Pistole und richtete sie in einem Abstand von einem Meter auf meinen Brustkorb, während er schrie: „Hände hoch.“ Mein Partner warf sich blitzschnell auf ihn, das erste Geschoss verließ seine Pistole und pfiff an meinem linken Ohr vorbei in die Geschossdecke der Kneipe. Ein neben mir sitzender, 27 jähriger Gast und ein weiterer schwer verletzter Gast waren das Ergebnis von zwei darauffolgenden Schußintervallen von jeweils zwei Schüssen. Nach der dann folgenden Ladehemmung, drei Patronen befanden sich noch im Magazin, gelang es uns, den Verbrecher zu überwältgen. Suhr hatte bis dahin eine kriminelle Vita, bei dem sich bei  mir heute noch die Nackenhaare aufstellen.

Mein Dank gilt immer wieder meinem Partner, der damals dafür sorgte, dass seit dem Vorfall meinen beiden Kindern 39 Jahre lang, bis heute, ihr Vater erhalten blieb.

Heute werde ich erneut ein längeres Telefonat mit meinem ehemaligen Partner führen  und wir werden wieder versuchen, die Frage zu beantworten:  Wieso, weshalb, warum…